Infrarot-Fotografie ….Fotografieren auf anderer Wellenlänge

Bei der Infrarot-Fotografie werden Lichtwellenlängen abgebildet, die für das menschliche Auge nicht sichtbar sind. Der Bereich liegt
bei etwa 780 Nanometer. Dies ergibt spezielle Effekte. Der Himmel wird meistens dunkler, Dunst verschwindet und der Kontrast vor allem von Wolken nimmt zu. Am Bekanntesten ist der Wood-Effekt.

Dieses Phänomen funktioniert folgend: Das Chlorophyll der grünen Blätter von den Bäumen und Pflanzen leuchtet weiß. Der Grund: Für die Infrarot-Wellenlängen ist das Blattgrün transparent. Das Wasser in den Blättern wird somit direkt reflektiert. Diese erstrahlen dadurch weiß.

Dieser Effekt ist nach dem Physiker Robert Williams Wood benannt, der 1919 das Phänomen zum ersten Mal beschrieb.
Holger Merkel hat für diese Ausstellung mit der Leica M8 die Infrarot- Fotografien erstellt. Diese Messsucherkamera ist besonders sensibel
für Infrarot-Strahlen. Das entpuppte sich für den Hersteller zunächst als Problem, da Bilder plötzlich dunkler, mit Braun- oder
Lilastich erschienen. Daher bekam jeder M8-Besitzer nachträglich Infarot-Blockierende Filter kostenlos zur Verfügung gestellt.


Fotografen entdeckten jedoch, dass es eine perfekte Kamera ist, um Infrarot-Abbildungen zu erstellen. Die Herausforderung bei der Infrarot-
Fotografie ist, dass der Schärfebereich des Objektives nicht auf diesen Teil des Lichtes eingestellt ist. Mit bloßem Auge ist das spätere
Ergebnis nicht vorhersehbar. Daher ist Geduld und Experimentierfreude angesagt

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